Qualität und Akkreditierung
Wer molekulare Befunde in Therapieentscheidungen einfließen lässt, muss wissen, worauf sie beruhen.
Akkreditierung
Wir sind seit April 2006 eine nach DAkkS akkreditierte Inspektionsstelle Typ A nach DIN EN ISO/IEC 17020 — dem deutschen Akkreditierungssystem, das in der Labormedizin zu den strengsten Europas zählt. Die Akkreditierung betrifft nicht nur die Molekularpathologie, sondern den gesamten Betrieb: Probeneingang, Zuordnung, Befundung, Freigabe, Archivierung.
Praktisch heißt das: Jeder Schritt ist beschrieben, jede Abweichung wird dokumentiert, und ein externer Begutachter sieht sich das in regelmäßigen Abständen an. Für Sie als Einsender ist das der Unterschied zwischen einem Befund, der stimmt, und einem Befund, von dem jemand behauptet, dass er stimmt.
Wer unterschreibt
Jeder Befund wird von einem Facharzt für Pathologie freigegeben. Nicht von einem Automaten, nicht von einem Algorithmus, und nicht von jemandem, der das Material nie gesehen hat.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. In der Versandlogik großer Anbieter wird Material entgegengenommen, prozessiert und ein Report ausgeworfen. Wenn etwas nicht passt, merkt es niemand. Bei uns beurteilt derselbe Arzt das Material, der am Ende unterschreibt — und wenn ihm etwas auffällt, ruft er an.
Was wir nicht berichten
Liegt ein Wert außerhalb des validierten Bereichs, berichten wir ihn nicht. Solche Werte können ein Artefakt oder ein technischer Fehler sein, und eine Zahl, der wir selbst nicht trauen, hat in einem Befund nichts verloren. Sie hören dann von uns.